Plopp.Plopp. Plopp.
Ungefähr dieses Geräusch machen die Ohren beim Tauchen, wenn man abtaucht.
Dazu
dann noch ein komisches Gefühl, wenn man unter Wasser atmet, eine irre
schwere Ausrüstung auf dem Rücken und das unvorteilhafteste
Kleidungsstück aller Zeiten, der Neoprenanzug.
Aber ich liebe Tauchen. Es ist großartig.
Das Gefühl in einer völlig anderen Welt zu sein. Die Stille unter Wasser.
Die Farbenvielfalt, die Fische die einen neugierig anschauen oder schnell das Weite suchen.
Das Gefühl von Schwerelosigkeit.
Um ehrlich zu sein liebe ich es so sehr, dass ich jetzt schon den zweiten Kurs mache.
Meinen Open Water Diver habe ich gestern fertig gemacht, und heute den Advanced Kurs angefangen.
Inzwischen kann ich verstehen, warum Leute hier her auswandern und Tauchlehrer werden..
Ich zeige euch jetzt mal ein paar Fotos, obwohl das dem Ganzen nicht annährend gerecht wird.
Hat mein Tauchlehrer Jesse alle heute geschossen.
Sonntag, 19. Februar 2012
Freitag, 17. Februar 2012
Back on the Banana- Pancake Trail
Nach Battambang wollte ich einfach nur Strand, Sonne, Meer. Also bin ich im Schnelltempo (hat trotzdem insgesamt 2 Tage gedauert) von Battambang nach Bangkok und von dort nach Koh Samui und von dort nach Koh Tao.
Bangkok hat mich total geschockt, nach dieser langen Zeit abseits der wirklichen Welt war das wohl der ungünstigste Ort der Welt. Schnell weiter und hier hab ich dann den Platz gefunden, auf den ich seit zwei Monaten gewartet habe. Klares Wasser, weiße Strände, in der Stadt was los, aber außerhalb richtig schön ruhig.
Was unglaublich nervt sind die Pärchen. Ich HASSE Pärchen. Sorry Buddha, das mit dem Gleichmut klappt noch nicht so ganz. Wenn ich die Leute kenne, kann ich mich ja für sie freuen. Aber hier ist alles voll mit ekelhaft glücklichen, knutschenden Menschen und während häufig die Backpackerszene so voll mit Singles ist, dass man Paare wirklich suchen muss, ist es hier genau umgekehrt. Hoffentlich wird das noch besser, wenn ich den Tauchkurs mache. Jedenfalls war ich unglaublich froh, dass Jonas mich am Valentinstag mit dem Motorrad abgeholt hat und wir den Abend zusammen verbracht haben- sonst wär ich definitiv durchgedreht. Heute morgen hab ich einen Jogger getroffen, der mit Frühstück unterwegs war- für seine Freundin. Kann ich bitte auch so einen haben?
Jetzt also Tauchen. Freu mich schon so sehr. Hab das ja in Ägypten schonmal ausprobiert und es ist so faszinierend, man taucht wirklich in eine komplett andere Welt ab. Außerdem genieße ich Fruchtshakes und reisfreies Essen und das Internet. Das Leben ist schön.
Zum Neidischmachen ;-) (oben der Blick aus meinem Fenster):
Bangkok hat mich total geschockt, nach dieser langen Zeit abseits der wirklichen Welt war das wohl der ungünstigste Ort der Welt. Schnell weiter und hier hab ich dann den Platz gefunden, auf den ich seit zwei Monaten gewartet habe. Klares Wasser, weiße Strände, in der Stadt was los, aber außerhalb richtig schön ruhig.
Was unglaublich nervt sind die Pärchen. Ich HASSE Pärchen. Sorry Buddha, das mit dem Gleichmut klappt noch nicht so ganz. Wenn ich die Leute kenne, kann ich mich ja für sie freuen. Aber hier ist alles voll mit ekelhaft glücklichen, knutschenden Menschen und während häufig die Backpackerszene so voll mit Singles ist, dass man Paare wirklich suchen muss, ist es hier genau umgekehrt. Hoffentlich wird das noch besser, wenn ich den Tauchkurs mache. Jedenfalls war ich unglaublich froh, dass Jonas mich am Valentinstag mit dem Motorrad abgeholt hat und wir den Abend zusammen verbracht haben- sonst wär ich definitiv durchgedreht. Heute morgen hab ich einen Jogger getroffen, der mit Frühstück unterwegs war- für seine Freundin. Kann ich bitte auch so einen haben?
Jetzt also Tauchen. Freu mich schon so sehr. Hab das ja in Ägypten schonmal ausprobiert und es ist so faszinierend, man taucht wirklich in eine komplett andere Welt ab. Außerdem genieße ich Fruchtshakes und reisfreies Essen und das Internet. Das Leben ist schön.
Zum Neidischmachen ;-) (oben der Blick aus meinem Fenster):
Donnerstag, 16. Februar 2012
Kambodscha Bilanz
Ich muss ja zugeben, dass ich Kambodscha am Anfang nicht besonders mochte.
Allerdings hatte ich mit Phnom Penh wohl auch nicht den besten Start.
Das S 21 Gefängnis und die Killing Fields waren einfach heftig. Fand es aber notwendig, mir das auch anzusehen, es kann ja nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen sein und das gehört halt zu diesem Land dazu. Siem Reap war besser, aber so voll mit Touristen, das es schon keinen Spaß mehr gemacht hat.
Angkor Wat- Wahnsinn!
Da sind mir dann auch die ganzen Touris egal, die zu Tausenden da rumlaufen. Es ist einfach atemberaubend.
Definitiv einen Besuch wert.
Battambang war ein bisschen langweilig, aber nett.
Eigentlich hat mich erst der Kurs am Ende mit dem Land und den Menschen versöhnt.
Keiner der einen über den Tisch ziehen will, einfach nur unglaublich freundliche, liebe Menschen.
Selbst ohne große Möglichkeiten zur Kommunikation habe ich viel mehr von der Mentalität und der Kultur und so verstanden. Ein großartiger Weg, Asien besser kennenzulernen.
Danach mochte ich Kambodscha dann doch.
Ich denke, wenn man Kambodscha ansehen will, hat man zwei Möglichkeiten:
a) das Schnellverfahren, einmal in einer Woche durchrasen, davon zwei Tage in Angkor bleiben und dann wieder raus. Dann sieht man zwar "das Wichtige", aber verpasst eine ganze Menge.
b) Alternativ kann man sich auch 3,4 Wochen nehmen und ein bisschen weg von den Touristenmassen in Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville das Land erkunden. Die Leute, die ich getroffen habe, die sich für den zweiten Weg entschieden haben, mochten Kambodscha sehr gern.
Wie gesagt, die letzten zehn Tage haben mich mit dem Land versöhnt und ich mag es nun sehr. An Laos komm es allerdings nicht ran ;-)
Allerdings hatte ich mit Phnom Penh wohl auch nicht den besten Start.
Das S 21 Gefängnis und die Killing Fields waren einfach heftig. Fand es aber notwendig, mir das auch anzusehen, es kann ja nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen sein und das gehört halt zu diesem Land dazu. Siem Reap war besser, aber so voll mit Touristen, das es schon keinen Spaß mehr gemacht hat.
Angkor Wat- Wahnsinn!
Da sind mir dann auch die ganzen Touris egal, die zu Tausenden da rumlaufen. Es ist einfach atemberaubend.
Definitiv einen Besuch wert.
Battambang war ein bisschen langweilig, aber nett.
Eigentlich hat mich erst der Kurs am Ende mit dem Land und den Menschen versöhnt.
Keiner der einen über den Tisch ziehen will, einfach nur unglaublich freundliche, liebe Menschen.
Selbst ohne große Möglichkeiten zur Kommunikation habe ich viel mehr von der Mentalität und der Kultur und so verstanden. Ein großartiger Weg, Asien besser kennenzulernen.
Danach mochte ich Kambodscha dann doch.
Ich denke, wenn man Kambodscha ansehen will, hat man zwei Möglichkeiten:
a) das Schnellverfahren, einmal in einer Woche durchrasen, davon zwei Tage in Angkor bleiben und dann wieder raus. Dann sieht man zwar "das Wichtige", aber verpasst eine ganze Menge.
b) Alternativ kann man sich auch 3,4 Wochen nehmen und ein bisschen weg von den Touristenmassen in Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville das Land erkunden. Die Leute, die ich getroffen habe, die sich für den zweiten Weg entschieden haben, mochten Kambodscha sehr gern.
Wie gesagt, die letzten zehn Tage haben mich mit dem Land versöhnt und ich mag es nun sehr. An Laos komm es allerdings nicht ran ;-)
Time to say goodbye
Tag 8/9/10
Die letzen drei Tage vergehen wie im
Flug.
Ich kann das Essen nicht mehr sehen und
freue mich unendlich auf ein normales Bett und ein Fruchtshake.
Verbotenerweise lächeln wir uns untereinander manchmal zu – ich
glaube nicht, dass das meinem Karma so sehr schadet.
Die Meditation funktioniert mal besser,
mal schlechter. Einmal bekomme ich noch einen riesigen Schmerzanfall.
Für vielleicht zwanzig Minuten fühlt sich mein Rücken an, als
würde er gleich durchbrechen. Beinahe muss ich weinen, aber ich
besinne mich auf den Gleichmut und schaffe es, ruhig zu bleiben.
Inzwischen wünschte ich, ich könnte
allen Menschen die ich mag beibringen, dass sie unbedingt so einen
Kurs machen müssen. Es hilft so sehr. Aber das ist vermutlich
absolut unrealistisch.
Grandpa Goenka erzählt uns eine
Geschichte, deren Moral ungefähr darin besteht, dass nichts für
immer ist und sich alles, alles, alles immerzu verändert. Ich
ertappe mich bei dem Gedanken, dass ich wünschte, ich hätte das
früher begriffen (nicht nur gewusst).
Am letzten Tag dürfen wir wieder
reden.
Geräusche erfüllen die Luft. Die
ganzen Khmer Frauen sind wahnsinnig lieb und kommen an und reden mit
uns, obwohl sie uns nicht verstehen und wir sie nicht. Aus zahnlosen
Mündern grinsen sie uns an, sie umarmen uns und erzählen mit Händen
und Füßen (und manchmal ein bisschen Übersetzungshilfe)
Geschichten. Mit den Mädels rede ich viel und endlich erfahren wir
mehr übereinander, als das die ganze Zeit möglich war. Es fühlt
sich an, als würden wir uns ewig kennen, da uns diese Erfahrung so
zusammengeschweisst hat.
Ein schöner Abschluss des Kurses.
Am elften Tag verlassen wir nach der
Morgenmeditation das Zentrum und fahren zusammen nach Battambang, wo
wir erstmal ausgiebig frühstücken, unsere Emails checken und
Adressen austauschen, bevor wir uns endgültig trennen.
Was ich denke:
Es funktioniert.
Man mag die ganze Theorie dahinter nicht mögen oder Goenka und wie er das Ganze verlauft. Nur dass die Technik funktioniert, ist unbestreitbar.
Definitv eine der härtesten Erfahrungen meines Lebens (nicht die Härteste). Michal hat gesagt, die israelische Armee ist nichts dagegen und ich glaube ihr das sofort.
Aber ich persönlich (und die, die den Kurs mit mir gemacht haben) haben enorm davon profitiert.
Wichtig ist vor allem, sich hundertprozentig darauf einzulassen.
Nun, bei allem Lob, ein wenig Kritik gibt es natürlich auch.
Obwohl der Kurs kostenlos ist und sich nur von Spenden finanziert (man darf erst spenden, wenn man den Kurs beendet hat) würde ich mich nicht wundern, wenn Goenka damit doch irgendwie Geld verdient.
Und die angebliche Neutralität der Überzeugung ist für mich auch nicht so ganz stimmig, zu sehr hört sich Grandpa Goenka manchmal nach einem Prediger an, der das alleinige Heilmittel für die gaze Welt gefunden hat. Ein Fan von Regeln bin ich ja sowieso nicht, deswegen war auch das ganze strenge Regelkorsett (man lebt tatsächlich wie ein Mönch bzw eine Nonne) ein bisschen too much für mich.
Trotzdem: im Endeffekt würde ich den Kurs definitiv wiedermachen und ihn auch jedem empfehlen, den ich kenne.
Falls ihr nochmal einen anderen Einblick haben möchtet: Amy hat ihre Erlebnisse auf dem Kurs ebenfalls aufgeschrieben, ihr findet sie hier.
Wenn ihr selbst überlegt, einen Kurs zu machen (weltweit möglich), schaut mal auf folgender Website vorbei: www.dhamma.org
Was ich denke:
Es funktioniert.
Man mag die ganze Theorie dahinter nicht mögen oder Goenka und wie er das Ganze verlauft. Nur dass die Technik funktioniert, ist unbestreitbar.
Definitv eine der härtesten Erfahrungen meines Lebens (nicht die Härteste). Michal hat gesagt, die israelische Armee ist nichts dagegen und ich glaube ihr das sofort.
Aber ich persönlich (und die, die den Kurs mit mir gemacht haben) haben enorm davon profitiert.
Wichtig ist vor allem, sich hundertprozentig darauf einzulassen.
Nun, bei allem Lob, ein wenig Kritik gibt es natürlich auch.
Obwohl der Kurs kostenlos ist und sich nur von Spenden finanziert (man darf erst spenden, wenn man den Kurs beendet hat) würde ich mich nicht wundern, wenn Goenka damit doch irgendwie Geld verdient.
Und die angebliche Neutralität der Überzeugung ist für mich auch nicht so ganz stimmig, zu sehr hört sich Grandpa Goenka manchmal nach einem Prediger an, der das alleinige Heilmittel für die gaze Welt gefunden hat. Ein Fan von Regeln bin ich ja sowieso nicht, deswegen war auch das ganze strenge Regelkorsett (man lebt tatsächlich wie ein Mönch bzw eine Nonne) ein bisschen too much für mich.
Trotzdem: im Endeffekt würde ich den Kurs definitiv wiedermachen und ihn auch jedem empfehlen, den ich kenne.
Falls ihr nochmal einen anderen Einblick haben möchtet: Amy hat ihre Erlebnisse auf dem Kurs ebenfalls aufgeschrieben, ihr findet sie hier.
Wenn ihr selbst überlegt, einen Kurs zu machen (weltweit möglich), schaut mal auf folgender Website vorbei: www.dhamma.org
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