Dienstag, 27. Dezember 2011

Zufallsbekanntschaft

Die Geschichte ist eigentlich noch aus Chiang Mai, ich bin aber bisher nicht dazu gekommen, sie aufzuschreiben. Ein wunderbares Beispiel dafür, dass Umwege manchmal schöner sind als direkt da zu landen, wo man eigentlich hinwill.
Wir waren abends essen und wollten anschließend noch einen kleinen Spaziergang machen. Irgendjemand aus dem Hostel hatte uns erzählt, dass es im Ort eine Eislaufbahn gibt, extra für Weihnachten. Also war der Plan, einen kleinen Abstecher dahin zu machen.
Wir liefen also durch Chiang Mai, fanden auch die Eishalle, aber nicht den Eingang. Deshalb dann einmal um den ganzen Block, durch einen anderen Eingang rein. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser Eingang definitiv nicht der richtige war. Stattdessen waren wir in einer Schule gelandet. Komischerweise war dort noch richtig viel los, obwohl es schon acht Uhr abends war.
Eigentlich wollten wir ziemlich schnell wieder gehen, weil wir dort ja einfach nicht hingehörten, aber dann sahen wir eine Gruppe Jugendlicher beim Einstudieren von einem Tanz, mit Kostümen und Bühne und allem drumherum. Also haben wir gefragt, ob wir uns das mal ansehen dürfen.
Wir durften. Dann haben wir ein Gruppenfoto gemacht und mit den Kids geredet (so gut es eben ging) und es endete damit, dass wir mit ihnen am Tisch saßen und Karten spielten.
Alle waren unheimlich liebenswürdig und interessiert – das ist zwar ein recht weit verbreitetes Urteil über die Thais, aber in meinen Augen stimmt es absolut.
Wobei ich sagen muss, dass mir das im Norden deutlich mehr aufgefallen ist als in Bangkok.
Dort fühlt man sich, wie eine Holländerin so schön sagte, wie eine „walking dollar bill“. Im Norden hingegen sind die Menschen so herzlich, selbst zu völlig Fremden. Ein schönes Gefühl, auch mal was vom echten Leben in Thailand zu sehen und nicht nur die Hostels und Touristenattraktionen.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Boiled eggs, hot springs and a fireplace for christmas

Das war dann also das wahrscheinlich verrückteste Weihnachten aller Zeiten gestern. Wir sind zu den heißen Quellen hier gefahren und haben darin gebadet - und die sind wirklich verdammt heiß. So heiß, dass man darin Eier kochen kann, was wir dann auch noch gemacht haben.


Anschließend haben wir den Sonnenuntergang im Canyon angesehen.


 Danach ging es zurück und haben auf dem Markt Pad Thai mit Stäbchen gegessen (hab ich von einem Australier gelernt, haha). Abends waren wir im Hostel nebenan, haben am Feuer gesessen und gequatscht.
Um ehrlich zu sein hab ich meine Familie und Weihnachten zuhause schon sehr vermisst, aber ich hatte eine gute Zeit hier, wie man auf den Fotos ja sieht ;-)


Freitag, 23. Dezember 2011

What can you do there? Nothing, that´s the point

Auf nach Pai, ein kleines Hippiedorf mitten in den Bergen, wo es nichts zu tun gibt außer in Hängematten zu liegen und am Feuer zu sitzen und zu quatschen. Das ist dann mein Weihnachten dieses Jahr, mit Dee, Sam und Steven. Könnte sein, dass wir da kein Internet haben und ihr ein paar Tage nichts von mir hört.

Hier ein paar Bilder vom Frühstück heute morgen, zum Neidisch machen ;-) Das beste Frühstück der Welt bei Tip auf dem Markt direkt gegenüber vom Hostel.  Heute ist es übrigens sonnig und ungefähr 25 Grad :-)